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		<title>CiW-Wirtschaftsnachrichten</title>
		<link>http://www.ciw.de/</link>
		<description>Ein Informationsangebot für das Werte-interessierte Publikum aus der Wirtschaft und auch für Journalisten und andere Multiplikatoren. CiW-Wirschaftsnachrichten stellt aus christlicher Sicht praxisnahe Informationen rund um das Thema Wirtschaftsethik zur Verfügung.</description>
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			<title>CiW-Wirtschaftsnachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:58:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>WHO: Müttersterblichkeit um die Hälfte zurückgegangen</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/who-muettersterblichkeit-um-die-haelfte-zurueckgegangen/</link>
			<description>Die Müttersterblichkeit ist nach Angaben derWeltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 1990 und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Müttersterblichkeit ist nach Angaben der<br />Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 1990 und 2010 um rund die<br />Hälfte zurückgegangen. Im Jahr 2010 seien rund 290.000 Frauen bei<br />Komplikationen während der Schwangerschaft oder der Geburt gestorben,<br />teilte die WHO in Genf mit. Im Jahr 1990 waren es noch<br />540.000 Frauen.
WHO-Generaldirektorin Margaret Chan mahnte, die Welt dürfe trotz<br />des Rückgangs im Kampf gegen die Müttersterblichkeit nicht<br />nachlassen. Jede Frau müsse Zugang zu hochwertiger medizinischer<br />Betreuung während der Schwangerschaft und der Geburt haben. Zudem<br />müsste die Zahl ungewollter Schwangerschaften reduziert werden. Etwa<br />99 Prozent aller Fälle von Müttersterblichkeit entfallen laut WHO auf<br />Entwicklungsländer. Am stärksten seien Indien und Nigeria betroffen.<br />In Indien zählte die WHO etwa 56.000 Fälle von Müttersterblichkeit<br />pro Jahr, in Nigeria rund 40.000 Fälle.
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) begrüßte den Rückgang<br />der Müttersterblichkeit: «Die Halbierung der Müttersterblichkeit<br />innerhalb von 20 Jahren ist ein großer Erfolg.» Deutschland werde im<br />Kampf gegen die Müttersterblichkeit in den armen Ländern weiter<br />helfen.
Der Kampf gegen die Müttersterblichkeit ist auch Bestandteil der<br />Millenniumsentwicklungsziele der UN. Danach soll zwischen 1990 und<br />2015 die Müttersterblichkeitsrate um drei Viertel sinken.
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			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>50.000 Teilnehmer bei christlichem Europatag</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/50000-teilnehmer-bei-christlichem-europatag/</link>
			<description> Für ein „Europa in Vielfalt und Geschwisterlichkeit“ setzen sich die Mitglieder von mehr als 300...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Für ein „Europa in Vielfalt und Geschwisterlichkeit“ setzen sich die Mitglieder von mehr als 300 christlichen Gemeinschaften aus 15 Ländern ein. Sie führten am 12. Mai einen Europa-Tag mit einer zentralen Veranstaltung in Brüssel und lokalen Treffen in rund 130 europäischen Städten durch. Nach Angaben der Organisatoren des Netzwerks „Miteinander für Europa“ nahmen daran mehr als 50.000 evangelische, katholische und orthodoxe Christen teil. In einem in Brüssel verlesenen Manifest heißt es, „dass wir unser geschwisterliches Miteinander in den Dienst an der Einheit und am Frieden Europas und der Welt stellen wollen. Gemeinsam bekräftigen wir unseren Einsatz für ein geeintes und gastfreundliches Europa, in dem Freiheit, Barmherzigkeit und Solidarität das Zusammenleben prägen.“ Europa solle sich „mit Großzügigkeit den Bedürfnissen der ärmeren Länder öffnen und den Frieden und das Zusammenleben aller Menschen in den Mittelpunkt seiner Bemühungen stellen“.
 Grundlage für das christliche Engagement sei die Erfahrung, „dass unsere Verschiedenheit kein Grund zur Spaltung ist, sondern eine Vielfalt von Gaben und Begabungen zum Ausdruck bringt, einen Reichtum, aus dem wir schöpfen können. In unserem Miteinander haben wir erlebt, dass Einheit möglich ist, eine Einheit, die die eigene Identität nicht verwischt, sondern stärkt.“
Vor rund 1.000 Delegierten warnte der italienische Minister für internationale Zusammenarbeit und Integration und Gründer der überkonfessionellen Gemeinschaft Sant‘Egidio, Andrea Riccardi, vor einem Rückfall in Nationalismus. Die meisten europäischen Länder könnten die globalen Herausforderungen, die Wirtschaftskrise und den Wettbewerb mit den asiatischen Giganten nicht allein meistern. Versuchten sie es dennoch, drohten die christlichen Werte im Strom der Globalisierung unterzugehen, „was einen Verlust an Freiheit und Humanismus für den Planeten bedeutet“. Als „größtes Elend Europas“ bezeichnete Riccardi einen „Mangel an Hoffnung“. Dem könnten Christen entgegenwirken, indem sie „ein grenzüberschreitendes Klima von Sympathie und Solidarität schaffen, das Gespür für eine gemeinsame Bestimmung wach halten und ein soziales Netzwerk knüpfen“. 
Der geistliche Leiter des CVJM München, Thomas Römer, rief dazu auf, die Werte des Evangeliums als Grundlage eines menschlichen Miteinanders neu in den Blick zu nehmen. Dazu gehöre, dass man in Politik, Wirtschaft und Kultur barmherzig miteinander umgehe, anstatt sich nur am Geld auszurichten. Die von Jesus Christus gebotene Liebe bedeute, das Leben in allen seinen Phasen zu schützen, Ehe und Familie zu fördern und die ältere Generation zu achten. An der Brüsseler Veranstaltung wirkten auch der ehemalige Präsident der europäischen Kommission, Romano Prodi, und die Präsidentin der katholischen Fokolar-Bewegung, Maria Voce, sowie EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy per Videoschaltung mit. 
Die zentrale Veranstaltung wurde per Satellit an etwa 130 Städte in Europa übertragen, wo zum Teil ganztägige Treffen von christlichen Gruppen stattfanden. In Deutschland kamen etwa 10.000 Menschen zu einer von 28 regionalen Zusammenkünften in Kirchen, Rathäusern und Vereinsräumen sowie vor Freiluftbühnen zusammen. In Frankfurt am Main organisierten Christen eine Stadtrallye für Jugendliche mit Stationen zum Thema Umwelt, Familie, Leben und Frieden. Am Abend fand eine ökumenische Gebetsnacht statt. In der Schweiz wurde das Brüsseler Treffen an zehn Orten übertragen.
Das Netzwerk „Miteinander für Europa“ umfasst rund 300 christliche Bewegungen und Gemeinschaften in 15 Ländern. Es entstand 1999 und führte 2004 und 2007 in Stuttgart zwei internationale Kongresse mit jeweils rund 8.000 Teilnehmern durch. Danach bildeten sich in vielen Städten kleine ökumenische Netzwerke, die sich für das Wohl von Kindern und Familien, für Benachteiligte und Randgruppen oder für eine gerechte Wirtschaft und eine Politik zum Wohl der Bürger engagieren. 
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			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 13 May 2012 17:54:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Deutscher TV-Konzern kauft in Israel ein</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/deutscher-tv-konzern-kauft-in-israel-ein/</link>
			<description>Der deutsche Fernsehkonzern Pro Sieben Sat 1 ist in Israel auf Einkaufstour gegangen. Wie das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der deutsche Fernsehkonzern Pro Sieben Sat 1 ist in Israel auf Einkaufstour gegangen. Wie das Handelsblatt berichtet, hat das Unternehmen beim TV-Produzenten July August Productions die Mehrheit übernommen. Ein Preis wurde nicht genannt.
July August Productions wird den Angaben zufolge Teil der Konzerntocher &quot;Red Arrow&quot;, die bereits 17 Firmen in neun Ländern besitzt. Der Geschäftsführer von &quot;Red Arrow&quot;, Jens Richter, sieht in dem Kauf einen Ausbau des englischsprachigen Produktionsmarkts.&nbsp; Der israelische Markt sei &quot;extrem kreativ und kompetitiv&quot;, wird Richter vom &quot;Handelsblatt&quot; zitiert. 
<i>red</i><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 21:03:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Immer mehr Gewalt gegen Polizisten</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/immer-mehr-gewalt-gegen-polizisten/</link>
			<description>Die Gewaltbereitschaft gegen Polizisten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Gewaltbereitschaft gegen Polizisten hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das sagte der Öffentlichkeitsreferent der Christlichen Polizeivereinigung (CPV), Prof. Dieter Müller (Bautzen), auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar). Anlass für seine Äußerungen war der Angriff eines radikalen Muslimen auf drei Gesetzeshüter am 5. Mai in Bonn.
Dabei hatte der 25-Jährige zwei Beamten niedergestochen und so schwer verletzt, dass sie operiert werden mussten. Hintergrund der Attacke war eine Demonstration von 30 Mitgliedern der als rechtsextrem geltenden Bewegung „Pro NRW“ in Bonn, bei der auch Mohammed-Karikaturen gezeigt wurden. Mehr als 500 Muslime hatten sich zu einer Gegendemonstration versammelt, unter ihnen auch gewaltbereite Salafisten. Einige griffen später die Polizei an und bewarfen sie mit Steinen. Daraufhin lösten die Beamten die Demonstration auf. Dabei griff der Täter die Polizisten mit dem Messer an. Er begründetet seine Tat damit, dass Anhänger von „Pro NRW“ Mohammed-Karikaturen zeigen konnten. Das habe die Muslime beleidigt. Gegen den Mann aus Hessen wurde Haftbefehl wegen dreifachen versuchten Polizistenmordes erlassen.
Müller begrüßte gegenüber idea das Durchgreifen der Behörden in diesem Fall. Gerade Straftaten gegen Polizisten müssten intensiv verfolgt und geahndet werden, denn sie gewährleisteten mit ihrem Leben die Ordnung und Sicherheit im Land. Doch der Respekt davor habe in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen. Einen Grund dafür sieht Müller in einer wachsenden Perspektivlosigkeit gerade junger Menschen; einen anderen in einer Erziehung, die nicht mehr unbedingt zu Achtung und Gehorsam gegenüber Autoritäten aufrufe. Auf die Frage, welche gesellschaftlichen Gruppen besonders zur Gewalt neigten, sagte Müller, dazu gebe es bisher keine gesicherten Erkenntnisse. Allerdings wäre es hilfreich, das einmal untersuchen zu lassen, „um dann präventiv an der Wurzel ansetzen zu können“.
Müller zufolge leiden viele Beamte nach Gewalterfahrungen unter einem sogenannten „posttraumatischen Belastungssyndrom“. Zwar gebe es Hilfsangebote durch Polizeiseelsorger und -psychologen. Doch längst nicht alle Betroffenen nähmen diese in Anspruch, „um vor den Kollegen nicht als Schwächling da zu stehen“. Eine Herausforderung für Polizei und Gesellschaft sieht Müller in den Kürzungsplänen auf Bundes- und Länderebene. Das führe dazu, dass immer weniger Polizisten immer mehr zu tun hätten. Schon jetzt spiegele sich die Überlastung vieler Kollegen in einem sehr hohen Krankheitsstand wider. Müller: „Die Gesellschaft muss wissen, was sie will. Wer bei der Polizei spart, wird künftig mehr Unfälle, mehr Gewalt und mehr Verbrechen haben.“
Bei der Demonstration in Bonn waren 30 Polizeibeamte verletzt worden; 109 Personen wurden festgenommen. Hundertschaftsführer Klaus Kapellner wird in den Medien mit den Worten zitiert: „Noch nie habe ich so einen nackten Hass und Gewalt erlebt.“ Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage von idea sagte, sind die beiden schwerverletzten Beamten inzwischen außer Lebensgefahr. Der 35-Jährige sei aus dem Krankenhaus entlassen worden. Seine 30-jährige Kollegin werde noch stationär behandelt, sei aber auf dem Weg der Besserung. 
<i>idea</i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 18:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Zukunftsforscher sind extrem unzuverlässig</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/zukunftsforscher-sind-extrem-unzuverlaessig/</link>
			<description>Langfristige Vorhersagen von Konjunkturforschern taugen wenig. Zu diesem Ergebnis kommt das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Langfristige Vorhersagen von Konjunkturforschern taugen wenig. Zu diesem Ergebnis kommt das Düsseldorfer Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung in einer Studie für das Bundesfinanzministerium. Wie die &quot;Wirtschaftswoche&quot; berichtet, lassen sich selbst mit den modernsten Verfahren und den besten Daten nur zwei bis maximal vier Monate einigermaßen präzise voraussagen.
In der Untersuchung wurden 27 verschiedene Konjunkturindikatoren geprüft. Dabei ging es um Auftragseingänge, Stimmungsumfragen, aber auch um Zinsniveau und Aktienkurse. Trotz der Masse der zur Verfügung stehenden Daten ist es offenbar nicht möglich, die weitere Entwicklung der Wirtschaft präzise zu beschreiben.
&quot;Viele Konjunkturforscher machen sich Illusionen über die Güte der verfügbaren Daten und Prognosemethoden&quot;, zitiert die &quot;Wirtschaftswoche&quot; den Chef des gewerkschaftsnahen Düsseldorfer Instituts, Gustav Horn. Er selbst habe anfangs mit besseren Resultaten gerechnet. Letztlich gingen aber Konjunkturprognosen kaum über eine akkurate Beschreibung des Status Quo hinaus.
Anlass der Studie waren die zuversichtlichen Vorhersagen führender Wirtschaftsforschungsinstitute im April 2008, die in ihrem Frühjahrsgutachten eine Rezession in der deutschen Wirtschaft für &quot;wenig wahrscheinlich&quot; gehalten hatten. Tatsächlich war die Wirtschaftsleistung Deutschlands dann 2009 um über 5 Prozent eingebrochen.
<i>red</i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 22:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Wirtschaftswachstum kontra Nachhaltigkeit?</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/wirtschaftswachstum-kontra-nachhaltigkeit/</link>
			<description>Welche Bedeutung hat wirtschaftliches Wachstum für eine nachhaltige Entwicklung der Welt? Mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Welche Bedeutung hat wirtschaftliches Wachstum für eine nachhaltige Entwicklung der Welt? Mit dieser Frage befasste sich das Forum Christlicher Wirtschaftswissenschaftler in Gießen. Im Mittelpunkt der Tagung standen Überlegungen, welche Konsequenzen es für Europa und Nordamerika habe, dass die Menschen in der Dritten Welt denselben Lebensstandard anstrebten, wie er in den meisten Industriestaaten üblich sei. Nach Ansicht von Prof. Hermann Sautter (Göttingen) kann man den Menschen auf der südlichen Erdhälfte den Wunsch nach besseren Lebensbedingungen nicht verwehren. Allerdings werde die Jagd nach materiellem Wohlstand dazu führen, dass sich immer mehr Länder an der Ausbeutung der begrenzten nichterneuerbaren Energien und Rohstoffe beteiligen sowie klimaschädliche Schadstoffe ausstoßen. 
Laut Sautter ist eine wirtschaftliche Entwicklung&nbsp; wie im wohlhabenden Norden nur möglich, wenn die Länder der Dritten Welt Gelegenheit zum Wirtschaftswachstum bekommen. Dies bedeute, dass die Volkswirtschaften im Norden nicht weiter ungebremst wachsen dürfen. Die Bevölkerung in den Industriestaaten müsse erkennen, dass immaterielle Werte wie Lebenszufriedenheit, Unbekümmertheit und Glück ebenso erstrebenswert seien wie die Produktion zusätzlicher Konsumgüter. Dieses Denken sei aber den meisten Menschen in der westlichen Welt fremd. Sautter zufolge ließe sich das ändern, wenn die Politik einen sorgsamen Umgang mit knappen Ressourcen durch Prämien belohne. Flankierend sei eine Mentalitätsänderung von Einzelnen nötig. Dabei könne das Wort Jesu helfen: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“. Dadurch könne die Faszination einer Spirale aus Wachstum und Wohlstand verblassen. 
Eine andere wirtschaftswissenschaftliche Sicht vertrat Prof. Michael Frenkel, der an der Otto Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz lehrt. Jedes Land könne wachsende Ansprüche an die Lebensqualität nur finanzieren, wenn auch seine Wirtschaft wachse. Die Vermutung treffe nicht zu, dass sich Länder zwischen wirtschaftlichem Wachstum einerseits und besseren Gesundheits- und Bildungschancen und gesünderer Umwelt andererseits entscheiden müssten Die Wertschätzung der Gesellschaft für mehr immaterielle Lebensqualität nehme zu, wenn der materielle Lebensstandard wachse, so Frenkel. Die Erfahrung zeige zudem, dass technischer Fortschritt zu energiesparenden Erfindungen führen könne, etwa spritsparenden Autos oder energieeffizienten Heizungssystemen.
 Das vor drei Jahren gegründete Forum Christlicher Wirtschaftswissenschaftler ist eine Initiative des Instituts für Ethik und Werte in Gießen. Dem Leitungskreis gehören die Professoren Reinhard Haupt (Jena) und Werner Lachmann (Roth bei Nürnberg) sowie der Leiter des Gießener Instituts, Stephan Holthaus, und der Manager Stephan Schmitz (Dortmund) an.
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			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 16:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>EU-Kommissar für europaweite Mindestlöhne</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/eu-kommissar-fuer-europaweite-mindestloehne/</link>
			<description>Die EU-Kommission plädiert für Mindestlöhne in allen europäischen Ländern. „Die Festlegung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die EU-Kommission plädiert für Mindestlöhne in allen europäischen Ländern. „Die Festlegung von Mindestentgelten in angemessener Höhe kann einen Anstieg der Armutsrate trotz Beschäftigung verhindern helfen“, heißt es in einer Empfehlung, die Sozialkommissar László Andor in Straßburg vorstellte. Einen europaweit einheitlichen Mindestlohn fordert die Kommission allerdings nicht. Auch kann es nach Ansicht der Behörde sinnvoll sein, je nach Branche unterschiedliche Lohnuntergrenzen zu ziehen.
Deutschland gehört zu den EU-Staaten ohne allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn. Andor hatte schon in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, dass er die Löhne in Deutschland generell für zu niedrig hält. „Es ist ein europäisches Interesse, dass es dort Lohnsteigerungen gibt, wo Lohnsteigerungen möglich sind“, sagte er im März der britischen Zeitung „Financial Times“. Dabei bezog er sich ausdrücklich auf die Bundesrepublik.
Nach Angaben der EU-Kommission verdient im Moment etwa jeder zehnte Berufstätige in Europa zu wenig, um davon leben zu können. Verzeichne ein Land Wirtschaftswachstum, müssten die Mindestlöhne unter Einbeziehung der Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter steigen, fordert Andor. Die Brüsseler Behörde kann den Staaten in der Lohnpolitik allerdings nur Ratschläge erteilen. Andors Vorschläge zu Mindestlöhnen sind Teil eines „Beschäftigungspakets“ mit zahlreichen Ideen, wie sich die Arbeitsmärkte reformieren und neue Jobs schaffen ließen.
<i>epd</i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 21:32:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltethos-Direktor: Moral ist wieder im Zentrum der Ökonomie</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/weltethos-direktor-moral-ist-wieder-im-zentrum-der-oekonomie/</link>
			<description>Die Finanz- und Bankenkrise hat nach Ansicht des Wirtschaftsphilosophen Claus Dierksmeier dazu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Finanz- und Bankenkrise hat nach Ansicht des Wirtschaftsphilosophen Claus Dierksmeier dazu geführt, dass Erfolg und Ethik in Wirtschaftskreisen nicht mehr nur im Konflikt miteinander gesehen werden. In vielen Schriften sei die &quot;Moral zurück ins Zentrum der Ökonomie&quot; gebracht worden, sagte Dierksmeier in Tübingen bei der zehnten Weltethos-Rede. Dierksmeier ist zum Direktor des Weltethos-Instituts bestellt worden, das zum Sommersemester an der Universität Tübingen seine Arbeit aufgenommen hat. 
Dierksmeier schlug als Leitgedanken in der globalisierten Welt eine &quot;qualitative Freiheit&quot; vor. Diese Freiheit brauche gute Regeln, um vielen Menschen zu nützen. Statt einer &quot;Welt der unbegrenzten Möglichkeiten&quot;, in der einige alles erwerben könnten, erstrebe qualitative Freiheit eine &quot;Welt der begrenzten Unmöglichkeiten&quot;, in der alle Etliches erreichen könnten. Der Wirtschaftsphilosoph kritisierte &quot;Ausfälle gegen das internationale Rechtsgefüge&quot; durch die USA, die ihre Aktionen im Namen der Freiheit geführt und der Idee damit massiv geschadet hätten. 
&quot;Freiheit kann ihre eigenen Voraussetzungen dauerhaft nur erhalten, indem sie ökonomisch behutsam, kulturell rücksichtsvoll und ökologisch nachhaltig verfährt&quot;, sagte Dierksmeier. Der neue Institutsdirektor trat dafür ein, für eine Welt zu streiten, in der Reiche wie Arme dazu beitrügen, dass alle zu einer würdevollen Existenz fänden. 
Das Projekt Weltethos geht auf den katholischen Theologen Hans Küng zurück und sucht gemeinsame ethische Regeln, die in allen Religionen und Kulturen akzeptabel sind. Mit der Einrichtung des Instituts erhält das Projekt einen offiziellen Status an der Universität Tübingen. Finanziert wird die Arbeit von einer gemeinnützigen Stiftung des baden-württembergischen Unternehmers Karl Schlecht. 
Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lobte den Beitrag Küngs zur Entwicklung der Ethik. Er habe damit Menschen in aller Welt begeistert und inspiriert, auch ihn selbst, sagte Kretschmann. An der Weltethos-Rede nahmen auch Altbundespräsident Horst Köhler und der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) teil.
<i>epd</i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 13:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Kirchensteuern sprudeln</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/die-kirchensteuern-sprudeln/</link>
			<description>Die Kirchensteuereinnahmen sprudeln. Doch beim Ausgeben bleiben die großen Kirchen in Deutschland...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Kirchensteuereinnahmen sprudeln. Doch beim Ausgeben bleiben die großen Kirchen in Deutschland zurückhaltend; sie sorgen lieber für magerere Zeiten vor. Das Kirchensteueraufkommen der römisch-katholischen und der evangelischen Kirchen hat sich im vergangenen Jahr um 230 Millionen Euro erhöht. Mit rund 4,51 Milliarden Euro registrierten die 22 evangelischen Landeskirchen ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber 2010, als 4,3 Milliarden Euro eingingen. Bei der katholischen Kirche erhöhte sich das Aufkommen um 2,6 Prozent. Die 27 Diözesen erhielten mit rund 4,918 Milliarden Euro, 124 Millionen Euro mehr als im Jahr 2010.
 Für das laufende Jahr rechnet der Finanzchef der EKD, Oberkirchenrat Thomas Begrich (Hannover), mit einem erneuten Anstieg, wie er der Evangelischen Nachrichtenagentur idea auf Anfrage mitteilte. Ursachen sind die gute Konjunktur und ein hoher Beschäftigungsstand. Dadurch würden mehr Lohn- und Einkommenssteuern gezahlt, die die Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer bilden. In Baden-Württemberg und Bayern&nbsp; zahlen Kirchenmitglieder acht Prozent ihrer Lohn- und Einkommenssteuer an die Kirchen, in den übrigen Bundesländern neun Prozent.
Laut Begrich haben die meisten landeskirchlichen Finanzplanungen die Einnahmenentwicklung schon berücksichtigt. Zusätzliche Projekte seien deshalb nur bedingt möglich. In der Regel würden die Mittel, die nicht für die Deckung der laufenden Ausgaben benötigt würden, für Baumaßnahmen und zur Zukunftsvorsorge verwendet. Insbesondere sei es wichtig, die Versorgungsverpflichtungen für pensionierte Pfarrer und Kirchenbeamte sowie die Zusatzversorgung der kirchlichen Angestellten zu sichern. Mittelfristig müsse man die Ausgaben sogar senken. Dazu gebe es keine Alternative, so Begrich. Das „erfreuliche Ergebnis“ von 2011 entspreche - gemessen an der tatsächlichen Kaufkraft - in etwa dem Kirchensteueraufkommen von 1994. Seither habe der Wert des Geldes um mehr als 20 Prozent abgenommen. 
Die Kirchensteuern stiegen nicht im selben Umfang wie das allgemeine Steueraufkommen, so dass Lohnerhöhungen, wie sie im öffentlichen Dienst vereinbart wurden, für die Landeskirchen nicht einfach zu übernehmen seien. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat für die Angestellten von Städten und Gemeinden Einkommensverbesserungen von insgesamt 6,3 Prozent durchgesetzt, die auf zwei Jahre verteilt werden.
<i>idea</i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 10:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Messe &quot;Fair Handeln&quot; hat 40 Prozent mehr Aussteller</title>
			<link>http://www.ciw.de/wirtschaftsnachrichten/messe-fair-handeln-hat-40-prozent-mehr-aussteller/</link>
			<description>Einen starken Zuwachs verzeichnet die Messe &quot;Fair Handeln&quot;, die vom 12. bis 15. April in...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einen starken Zuwachs verzeichnet die Messe &quot;Fair Handeln&quot;, die vom 12. bis 15. April in Stuttgart stattfindet. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Aussteller um 40 Prozent und die Ausstellungsfläche um 30 Prozent gewachsen, sagte Karl-Hans Schmid, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), in Stuttgart. Die Messe biete eine Plattform, das Thema Nachhaltigkeit zu den Entscheidungsträgern und Verbrauchern zu bringen sowie die Akteure zu vernetzen.
Auf der Messe wird am Samstag, 14. April, die erste baden-württembergische Bürgerkonferenz veranstaltet. Deren Teilnehmer sollen Vorschläge und Impulse für die entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes einbringen. Die Schirmherrschaft für &quot;Fair Handeln&quot; hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) übernommen. 136 Aussteller aus 13 Ländern werden auf einer Fläche von 5.000 Quadratmetern Produkte und Ideen zum Thema Nachhaltigkeit präsentieren. Unter anderem sind 17 Produzentengruppen aus Ostafrika in Stuttgart vertreten. Zeitgleich findet auf dem Gelände die Slow-Food-Messe statt. 
Der Geschäftsführer der Messe Stuttgart, Roland Bleinroth, wies auf das zunehmende Verbraucherinteresse an fair gehandelten Produkten hin. Im Jahr 2010 seien weltweit Produkte mit Fairtrade-Siegel im Wert von rund 4,3 Milliarden Euro gekauft worden, was einem Zuwachs von 26 Prozent entspreche. In Deutschland sei im ersten Halbjahr 2011 mit 187 Millionen Euro ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnisses verzeichnet worden.&nbsp;
<i>epd</i>]]></content:encoded>
			<category>Wirtschaftsnachrichten</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 10:10:00 +0200</pubDate>
			
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