Montagsmanna 20.11.2017

Motivation – und Dankbarkeit
Von Robert J. Tamasy

Wann haben Sie zuletzt eine Motivationsrede gehört? Wie haben Sie auf sie reagiert? Hat sie Sie mit Begeisterung und Inspiration erfüllt? Wurden Sie von Adrenalin durchflutet, bereit, Bäume auszureißen?

Vor Jahren nahm ich an einem Vertriebstreffen teil, bei dem mehrere Menschen begeistert über ihr Produkt und wie erfolgreich sie seien berichteten. Viele der Anwesenden schienen Feuer zu fangen, ich glaube, sie verließen den Saal nicht durch die Türen, sondern durch die Wände.

Ich gehörte nicht dazu, aber ich konnte die Reaktion verstehen. Die Geschichten hörten sich überzeugend und sehr motivierend an. Leider ist diese Art von Motivation selten von Dauer. Die emotionale Begeisterung verblasst im „Tal“ des Arbeitsalltags mit seinen Herausforderungen.

Wie können wir also die notwendige Motivation finden, um uns nicht nur lohnende Ziele zu setzen, sondern diese dann auch ausdauernd zu verfolgen, trotz Hindernissen, Rückschlägen und Entmutigung? Viele Menschen, die etwas Neues beginnen oder aufsteigen, starten gut, aber relativ wenige halten durch. Wo finden wir die dringend benötigte Motivation?

In Amerika und einigen anderen Teilen der Welt wird bald wieder „Thanksgiving“ gefeiert. Dankbarkeit sollte – zumindest für Jesus-Nachfolger – Teil unserer Motivation sein. Dankbarkeit für Gottes Liebe, für das, was Er für uns getan hat, und für das Privileg, an Seiner Arbeit auf der ganzen Welt teilzuhaben.

Hier sind einige biblische Quellen dankbarer Motivation:

Motiviert durch Dankbarkeit für Gottes Liebe.
Durch Gottes bedingungslose Liebe wurden wir zu Mitgliedern Seiner ewigen Familie. Der Geist Jesu Christi lebt in jedem Gläubigen und ermächtigt uns, einander so zu lieben, wie Er uns geliebt hat. Der Apostel Paulus schrieb, „Was wir auch tun, wir tun es aus der Liebe, die Christus uns geschenkt hat…“ (2. Korinther 5,14).

Motiviert durch Dankbarkeit für die Berufung durch Gott.
Wir sollen „Werkzeuge in Gottes Hand sein“ (Römer 6,13), die Seine Wahrheiten aufzeigen und zum Ausdruck bringen. „Als Botschafter Christi fordern wir euch deshalb im Namen Gottes auf: Lasst euch mit Gott versöhnen! Wir bitten euch darum im Auftrag Christi.“ (2. Korinther 5,20).

Motiviert, mit anderen zu teilen.
Wenn wir einmal verstanden haben, was Gott für uns getan hat, und was eine echte Beziehung zu Ihm bedeutet, sind wir motiviert, die gute Nachricht Jesu Christi, das Evangelium, mit anderen zu teilen. „Wenn ich, ergriffen vom Geist Gottes, in Ekstase gerate, dann geschieht dies nur zur Ehre Gottes. Euch gegenüber rede ich dagegen immer mit Vernunft, und das kommt euch zugute. Was wir auch tun, wir tun es aus der Liebe, die Christus uns geschenkt hat – sie lässt uns keine andere Wahl. Wir sind davon überzeugt: Weil einer für alle Menschen starb, sind sie alle gestorben. Und Christus ist deshalb für alle gestorben, damit alle, die leben, nicht länger für sich selbst leben, sondern für Christus, der für sie gestorben und auferstanden ist.“ (2. Korinther 5,13-15).

© 2017. Robert J. Tamasy ist Vizepräsident von Leaders Legacy, Inc., einer gemeinnützigen Organisation in Atlanta, Georgia, USA

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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