Am Mittwoch wurde in Davos (Schweiz) das diesjährige Weltwirtschaftsforum unter dem Motto „Die große Transformation – neue Modelle gestalten“ eröffnet.
Ein mutiger Titel, der mir gefällt. Knapp 3 Jahre nach der Lehman-Pleite befinden sich die Industriestaaten in einer veritablen System- und Schuldenkrise. Da ist Veränderung nötig. Transformation. Es macht sich landläufig das Gefühl breit, der Kapitalismus in seiner bisherigen Form stehe an sich auf der Kippe und es braucht - ohne wieder in sozialistische Modelle zurückzufallen - irgendeinen neuen Weg gerechter Weltwirtschaft.
Zugleich nimmt aber auch die Krisen-Müdigkeit zu. Man nimmt die Brandmeldungen immer neuer Rettungsschirm-Erweiterungen fast ebenso gleichgültig zur Kenntnis wie den Rauswurf drittklassiger Ex-Promis aus dem Dschungelcamp.
Während in Davos führende Personen aus Politik und Wirtschaft nach Lösungen für Euro-, Schulden- und Konjunkturkrise suchen, debattieren zeitgleich auch im sonnigen Porto Alegre mehrere tausend Teilnehmer auf dem sogenannten Weltsozialforum über Konzepte für eine bessere Welt.
Auch wenn noch abzuwarten ist, welche längerfristigen Impulse beide Foren setzen werden, so ist doch ein großer Bedarf nach Austausch und dem Ringen um die richtigen Wege und Maßnahmen spürbar.
Und in dieses Ringen müssen wir uns als Christen einmischen und auf biblischer Grundlage nach Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit suchen. Und darum freue ich mich auf unseren CiW-Kongress am 08.-10. Juni in Fulda, den wir extra unter das Thema "Mut zur Gesellschaft von morgen" gestellt haben. Dort haben wir als Christen in der Wirtschaft die Gelegenheit, in entspanntem Ambiente miteinander ins Gespräch zu kommen; und inspiriert zu werden durch Sprecher wie den britischen Handelsminister und gläubigen Christen Stephen Green, den Zukunftsforscher Erik Händeler, den Jungunternehmer Sebastian Loh u.v.a. (hier weitere Infos)
Lassen Sie uns dort ins Gespräch kommen! Ihr
Timo Plutschinski CiW-Geschäftsführer |