24.01.2014

Hans-Martin Stäbler wird CiW-Generalsekretär

Der überkonfessionelle Verband „Christen in der Wirtschaft“ (CiW) bekommt einen Generalsekretär. Das Amt übernimmt ab 1. Februar der 62-jährige Theologe Hans-Martin Stäbler (Foto) aus Lauf bei Nürnberg. Er wird künftig den Verband theologisch und wirtschaftlich verantwortlich führen sowie die CiW-Geschäftsstelle leiten.

Der CiW-Vorsitzende Friedbert Gay begrüßte die Entscheidung des Verbandsvorstandes. „Wir bekommen nicht nur einen geistlichen, sondern einen erfahrenen, ergebnis- und zielorientierten und agilen Generalsekretär, der uns in den nächsten Jahren sehr helfen kann, CiW voranzubringen, neue Mitglieder zu gewinnen und das Portfolio von CiW zu erweitern“, schreibt Gay.

Hans-Martin Stäbler wurde in Herbrechtingen bei Heidenheim geboren und wuchs in Reutlingen auf. Er ist verheiratet, hat fünf erwachsene Kinder und wohnt in Lauf an der Pegnitz. Nach dem Theologiestudium am Johanneum in Wuppertal und der Ordination zum vollzeitlichen Verkündigungsdienst (1976) arbeitete er zunächst als Jugendevangelist im Bereich des Gnadauer Gemeinschaftsverbandes und beim CVJM-Landesverband in Württemberg, bevor er 1990 als Generalsekretär über 20 Jahre lang die Geschicke des CVJM in Bayern lenkte. Seit 2012 ist er theologischer Referent beim Evangeliums-Rundfunk (ERF). Mit diesem Amt wird er den ERF auch in den nächsten Jahren ehrenamtlich unterstützen.  

Offiziell soll Stäbler bei einem besonderen CiW-Tag am Samstag, 24. Mai, in der Region Stuttgart in sein Amt eingeführt werden. Als Redner an diesem Tag hat der frühere bayerische Ministerpräsident und stellvertretende Präses der EKD-Synode, Günther Beckstein (CSU), zugesagt. Auch der Generalsekretär des CVJM-Gesamtverbandes in Deutschland, Roland Werner, und der ERF- Vorstandsvorsitzende Jürgen Werth werden bei der Einführung mitwirken. Der Verband CiW wird seine jährliche Mitgliederversammlung in diesen CiW-Tag einbinden.

Der überkonfessionelle Verband „Christen in der Wirtschaft“ hat über 900 Mitglieder aus Industrie, Dienstleistung, Handel und Handwerk und arbeitet regional in mehr als 40 Städten Deutschlands.

red