13.02.2012

Stabwechsel bei europäischem christlichen Wirtschaftsverband

"Europartners"-Präsident Timo Plutschinski (r.) und sein Vorgänger Dominique Faessler. Foto: CiW

Der christliche Wirtschaftsverband „Europartners“ hat einen neuen Präsidenten: Timo Plutschinski aus Deutschland wird die Organisation künftig leiten, die in über 30 Ländern aktiv ist. Der 35-jährige Theologe wurde am 11. Februar bei einer „Europartners“-Konferenz in Jerusalem offiziell in sein Amt eingeführt. Er folgt dem Schweizer Dominique Faessler nach, der die Position zehn Jahre lang innehatte und nun in den Ruhestand geht.

Mit dem Präsidentenwechsel ist auch eine Veränderung in der Geschäftsstelle verbunden. Diese wird in den nächsten Monaten von Zürich in die Nähe von Hamburg verlegt werden. Die neuen Geschäftsräume entstehen auf einem Gutshof am Schaalsee, der an der Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern liegt.

Timo Plutschinski ist derzeit Geschäftsführer des Verbandes „Christen in der Wirtschaft“ (Wuppertal) und wird diese Aufgabe noch bis zum 31. März wahrnehmen. In seiner Antrittsrede appellierte der neue „Europartners“-Präsident an die Konferenzteilnehmer, die Bedürfnisse in ihrem Umfeld stärker wahrzunehmen und dort aktiv zu werden: „Wenn Christen blind sind für die Welt, wird die Welt taub sein für ihre Botschaft.“

Der Vorsitzende von „Christen in der Wirtschaft“, Frank Suchy (Lichtenau bei Chemnitz), dankte Plutschinski für sein Engagement im deutschen Verband. Es bleibe die Mission christlicher Wirtschaftsorganisationen, „Gottes Liebe in die Geschäftwelt zu tragen“. Zum Verband „Europartners“ gehört aus Deutschland neben „Christen in der Wirtschaft“ (CiW) auch die „Internationale Vereinigung christlicher Geschäftsleute“ (IVCG).

Mit dem neuen Amt wird Plutschinski gleichzeitig auch Mitglied des Global Leadership Teams des Weltverbandes CBMC (Christian Businessmen´s Committee), der auf allen Kontinenten die Interessen von Christen im Geschäftsleben vertritt. Damit ist erstmals in der Geschichte des Weltverbandes ein Deutscher in diesem Gremium vertreten.