27.09.2011

Wenn Christen zu viel arbeiten

Christen sollten ihren Selbstwert nicht an der Zahl ihrer Termine festmachen. Diesen Rat gab Pfarrer Hans-Hermann Pompe (Dortmund), Leiter des EKD-Zentrums „Mission in der Region“, auf dem Jahresfest des Neukirchener Erziehungsvereins am 25. September in Neukirchen-Vluyn. „Überarbeitung ist eine evangelische Form von Eitelkeit“, sagte Pompe.

Manche Christen meinten, dass das Evangelium ohne ihren pausenlosen Einsatz gefährdet sei. Dem hielt der Theologe entgegen: „Wir geben Gott die Ehre, wenn wir ihm möglichst wenig im Wege stehen.“ Zugleich warnte er vor Menschenverehrung in christlichen Gemeinden. Wo man sich durch den Beifall anderer Menschen definiere, werde man zu einem Idol. An dem Jahresfest nahmen über 1.000 Gäste teil.

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