Das größte Geschenk von allen (Robert J. Tamasy)

23.12.2019

In dieser Woche feiern Millionen Menschen auf der ganzen Welt eines der bedeutendsten Feste des Jahres: Weihnachten. Die Traditionen variieren von Land zu Land und von Kultur zu Kultur, doch der Austausch von Geschenken gehört überall dazu.

In der Arbeits- und Geschäftswelt gibt es individuelle Geschenke für Angestellte und Mitarbeiter, Werbegeschenke
für Kunden und Lieferanten, Festivitäten und manchmal auch einen Jahresendbonus. Zusätzlich sind viele von uns in diesen Tagen dabei, Geschenke für Angehörige und Freunde zu besorgen.

Da wäre es angemessen, sich auf die Herkunft dieser Tradition zu besinnen. Christen wissen, dass dieses Fest eine weitere, tiefe Bedeutung hat, die über den Austausch materieller Ressourcen hinausgeht. Denn die Bibel bezeichnet Jesus als das größte, unvergleichliche Geschenk Gottes an die Menschheit. In einem Vers, der vielen von uns sehr bekannt ist, heißt es: „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben. “
(Johannes 3,16).

Das Matthäus-Evangelium erzählt davon, dass der kommende Messias ein solch außergewöhnliches, lang ersehntes Ereignis war, dass weise Männer aus dem Orient Jesus nach Seiner Geburt besuchen kamen und Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke mitbrachten. Die Bibel stellt jedoch klar, dass Gott der ursprüngliche Schenkende war. Hier nur einige Stichpunkte zu diesem einzigartigen, göttlichen Geschenk:

Das Brot des Lebens. In der Bibel steht das „Brot“ für die Notwendigkeiten des Lebens, unseren Lebensunterhalt. Im Johannes-Evangelium erklärt Jesus: „Ich bin das Brot des Lebens… Wer zu mir kommt, wird niemals wieder hungrig sein, und wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben… Ich selbst bin dieses Brot, das von Gott gekommen ist und euch das Leben gibt…“ (Johannes 6,35-51). Um nicht nur in diesem Leben, sondern auch in dem kommenden wirklich zu leben, müssen wir Ihn empfangen.

Der gute Hirte. Zu biblischen Zeiten gehörten in der landwirtschaftlich geprägten Gesellschaft Schafe einfach
dazu. Es war bekannt, dass diese wolligen Kreaturen auf die Fürsorge ihrer Hirten angewiesen waren. Jesus wusste, dass auch wir Führung, Versorgung und Schutz brauchen, um den Herausforderungen und Komplexitäten des Alltags begegnen zu können, und versicherte Seinen Nachfolgern: „Ich bin der gute Hirte. Ein guter Hirte setzt sein Leben für die Schafe ein. Ich aber bin der gute Hirte und kenne meine Schafe, und sie kennen mich; genauso wie mich mein Vater kennt und ich den Vater kenne. Ich gebe mein Leben für die Schafe.“ (Johannes 10,11-15).

Das Licht der Welt. Trotz unglaublicher technologischer Fortschritte leben wir in einer Welt, die von Finsternis
und Verzweiflung überwältigt zu sein scheint. Wo gibt es Hoffnung? Jesus sagte, dass wir uns Ihm zuwenden können, um der Finsternis zu entfliehen, und dass wir auch anderen Licht bringen können, wenn wir uns dazu entschieden haben, Ihm treu zu folgen. „Ich bin das Licht für die Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Dunkelheit umherirren, sondern er hat das Licht, das ihn zum Leben führt… Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ (Johannes 8,12; Matthäus 5,14). Wenn wir in Seinem Licht gehen, können wir anderen Menschen Sein Licht widerspiegeln.

 

 

© 2019. Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter www.bobtamasy.blogspot.com

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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