Gottes Führung vertrauen – unter allen Umständen (Rick Boxx)

02.09.2019

Als Larry Geschäftsführer eines Unternehmens für Informationssysteme war, wurden ungerechtfertigte Anschuldigungen gegen das Unternehmen erhoben. Obwohl Larrys Unternehmen sich nichts hatte zuschulden werden lassen, drängten ihn viele Menschen zu einer außergerichtlichen Einigung, da ein Gerichtsverfahren viel Zeit und Geld kosten würde, so ihre Argumentation.

Doch als Larry Gott um Weisheit und Führung bat, hatte er den Eindruck, er solle den Streit nicht beilegen, sondern das Unternehmen verteidigen. Der sich in die Länge ziehende Rechtsstreit kostete Millionen Dollars, aber das Unternehmen wurde am Ende von allen Vorwürfen freigesprochen.

In der Zwischenzeit hatte Gott das Unternehmen mit so viel Wohlstand gesegnet, dass die Gerichtskosten unbedeutend wurden. Im Rückblick auf diese unruhige und stressige Zeit kam Larry zu dem Schluss, dass Gott aufgrund seines Gehorsams sein Unternehmen mitten in großer Bedrängnis hat florieren lassen.

Immer wieder lesen wir in der Bibel, dass wir angesichts schwieriger Entscheidungen Gott um Rat fragen sollten. Zum Beispiel heißt es in Sprüche 15,22: „Ohne Ratgeber sind Pläne zum Scheitern verurteilt; aber wo man gemeinsam überlegt, hat man Erfolg.“ Doch nicht jeder Rat, den wir bekommen, ist notwendigerweise auch richtig. Wir müssen den Herrn direkt fragen, und wenn Er uns ganz anders führt als die erhaltenen Ratschläge, müssen wir Ihm gehorchen.

Enge, vertrauenswürdige Freunde sind zweifellos von großem Wert. Aber Sie können niemals den Rat dessen ersetzen, dem wir am meisten trauen sollten. Jesus sprach mit Seinen Nachfolgern darüber, wie wichtig es ist, Ihm nahe zu bleiben: „Wenn ihr aber fest mit mir verbunden bleibt und euch meine Worte zu Herzen nehmt, dürft ihr von Gott erbitten, was ihr wollt; ihr werdet es erhalten.“ (Johannes 15,7). Die Bibel unterstreicht oft die Bedeutung bedingungslosen Vertrauens in Gott:

Auch dann vertrauen, wenn wir nicht verstehen. Manchmal lässt uns Gott entgegen unserer Intuition handeln, so wie Larry, der sich gegen eine außergerichtliche Einigung entschied. „Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn! Denke bei jedem Schritt an ihn; er zeigt dir den richtigen Weg und krönt dein Handeln mit Erfolg.“ (Sprüche 3,5-6).

Auch dann vertrauen, wenn Katastrophen drohen. Emotionen können uns dazu verleiten, auf drängende Probleme die schnellsten, scheinbar einfachsten Lösungen zu suchen. Doch der Glaube, dass Gott unser Bestes will, sollte uns dazu ermutigen, auf Ihn zu schauen, und nicht auf unsere Umstände. „Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, habe Frieden für euch im Sinn und will euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung.“ (Jeremias 29,11).

Auch dann vertrauen, wenn Gottes Weg nicht praktikabel erscheint. Trauen Sie auf Gottes Führung, auch wenn andere Menschen anderer Meinung sind. „Befiehl dem Herrn dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Dass du ihm treu bist, wird dann unübersehbar sein wie das Licht; dass du recht hast, wird allen aufleuchten wie der helle Tag.“ (Psalm 37,5-6).

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Aus „Integrity Moments with Rick Boxx“, eine Kommentarreihe über Ehrlichkeit am Arbeitsplatz aus christlicher Sicht.
Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.
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