Was wir im neuen Jahr alle brauchen (Robert J. Tamasy)

30.12.2019

Überall auf der Welt hat der jährliche Countdown begonnen. Heute in einer Woche werden wir schon im neuen Jahr sein und dankbar auf das gerade vergangene zurückblicken, oder auch sagen, „Gut, dass es vorbei ist!“

Jedes neue Jahr ist eine Gelegenheit für einen frischen Start. Wenn das vergangene Jahr erfolgreich war, können wir auf diesen Erfolg aufbauen. Wenn nicht, können wir uns dazu entschließen, das zu reparieren, was kaputt gegangen ist.

Zu dieser Zeit denken wir üblicherweise über die Vergangenheit nach, holen tief Luft und tauchen dann in das ein, was das neue Jahr zu bieten hat. Was sind Ihre wichtigsten Ziele für das neue Jahr? Höhere Profite? Eine langersehnte Beförderung? Ein Jobwechsel?

Frieden haben viele von uns nicht auf dieser Liste stehen. Nicht der Weltfrieden, denn das ist etwas, worüber wir wenig bis keine Kontrolle haben. Wir leben in einer Welt voller Wirren und Unordnung, und daran wird sich wohl so schnell nichts ändern. Wie ist es inmitten des Chaos möglich, inneren Frieden zu erlangen, dem äußere Umstände nichts anhaben können?

Einige blenden die äußere Welt aus, um sich beispielsweise mit Meditation oder Mystik zu befassen. Es gibt viele Bücher, Internetseiten oder Seminare zu solchen Themen, die auf die ein oder andere Art und Weise hilfreich sein können.

Doch es gibt eine bewährte, dauerhafte Quelle des Friedens, durch die Abermillionen von Menschen durch die Jahrhunderte hinweg ihre geistliche und materielle Welt in Einklang brachten und bringen. Hier nur einige von vielen friedensspendenden Versprechen der Bibel:

Frieden durch Jesus Christus. In der Bibel wird Jesus als „Friedensfürst“ bezeichnet (Jesaja 9,5). Als Seine Zeit auf dieser Welt zu Ende ging, versprach Jesus Seinen Jüngern eine Art von Frieden, die ganz anders ist als alles, was sie je erlebt haben. „Auch wenn ich nicht mehr da bin, wird doch der Friede bei euch bleiben. Ja, meinen Frieden gebe ich euch– einen Frieden, den euch niemand sonst auf der Welt geben kann. Deshalb seid nicht bestürzt und habt keine Angst!“ (Johannes 14,27).

Frieden, der über alles menschliche Verstehen hinausgeht. Manchmal scheint es zu den Herausforderungen und Nöten des Alltags keine Lösung zu geben. Wie können wir in solch schwierigen Zeiten Frieden erfahren? Der Apostel Paulus, dem Widrigkeiten nicht fremd waren, versicherte den Jesus-Nachfolgern folgendes: „Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft in jeder Lage zu Gott beten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! Dann wird Gottes Friede, der all unser Verstehen übersteigt, eure Herzen und Gedanken bewahren, weil ihr mit Jesus Christus verbunden seid.“ (Philipper 4,6-7).

Frieden inmitten von Nöten. Wenn schwierige Situationen sich entspannen, finden wir oft zu unserem Frieden zurück, aber Jesus versprach Seinen Nachfolgern, dass sie Frieden mitten in Schwierigkeiten genießen dürfen. „Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt.“ (Johannes 16,33).

Frieden: ein Versprechen und ein Befehl. Wer an Jesus glaubt, soll den Friedenszusagen nicht nur glauben, sondern auch ihnen entsprechend handeln. „Und der Friede, den Christus schenkt, soll euer ganzes Leben bestimmen. Gott hat euch dazu berufen, in Frieden miteinander zu leben; ihr gehört ja alle zu dem einen Leib von Christus.“ (Kolosser 3,15).

 

 

 

 

 

 

 

 

© 2019. Robert J. Tamasy ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher. Er bloggt alle 14 Tage unter www.bobtamasy.blogspot.com

Übersetzung: Susanne Nebeling-Ludwar, Tübingen: S.Ludwar@gmx.de
Bibelzitate sind der Übersetzung Hoffnung für Alle entnommen, wenn nicht anders angegeben.

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